Tag der Arbeit – der 1. Mai

Der 1. Mai ist und bleibt ein Tag der Arbeiter_Innen und wird nicht von den Nazis missbraucht werden! Das stand auf unseren Fahnen, das stand in unseren Gesichtern, das spiegelte sich in unseren Aktionen wieder!

Doch vorweg der 30. April:
Es fand die Sozialrevolutionäre Demonstration zum 1.Mai in Hamburg Altona statt.
Bericht bei Indymedia

Am Abend gab es dann die erste echte Bewährungsprobe für die Polizei, als wieder einmal die HaSpa im Schanzenviertel direkt neben der Roten Flora dran glauben musste – erneute Entglasung. Die Polizei kam sehr spät an den Ort des Geschehens , dafür jedoch sehr stark vertreten und drängte die Menschen in die Seitenstraßen weg und blockierte die Straßenseite zur Roten Flora.

Der 1. Mai 2008.
Zahlen sind bekanntlich Schall und Rauch, doch die Teilnehmerzahl der antifaschistischen Demonstration an der sich viele Bürger_Innen, Gewerkschafter_Innen, Parteimitglieder_Innen und Antifaschist_Innen teilnahmen reicht von 6.000 – 10.000 Menschen! Eine durchaus beachtliche Zahl (im Vergleich: die Nazis schafften es ca. 1.100 Ewigestrige nach Hamburg zu karren)!

Mit einiger Verspätung ging die Demo dann auch los, doch zuvor gab es ein kleines Feuerchen auf der S-Bahn Linie, wodurch die Nazis „leider“ nicht weiterfahren konnten und ihre müden Hufe nutzen mussten.

Umbruch-Bildarchiv - da brennen se die Schienen

Es wurden Reden gehalten, welche sowohl den sozialen als auch den antifaschistischen Aspekt der Demonstration verkündeten und Parolen laut und entschlossen durch die Straßen gerufen.

Bei der 2. Zwischenkundgebung zogen sich dann etliche (geschätzt: 1.000 – 2.000, große Spanne) autonome Antifaschist_Innen von der Demo zurück, um den Nazis auf „unsere Art und Weise“ den Tag zu verderben.

Die Polizei versuchte die Leute vehement zu trennen, fest zunehmen und aufzuhalten. Doch ohne wirklichen Erfolg …

Es folgten mehrere Straßenschlachten, bei denen die Polizei mit Wasserwerfern und großer Aggressivität vorging. Doch dies konnte brennende Barrikaden, Sitzblockaden, Stein- und Böllerwürfe nicht verhinden.

Die Nazis, meist aus Reihen der Autonomen Nationalisten gingen mit einem hohen Agggressionspotential auf alles los, was ihnen nicht passte (Antifaschist_Innen, Reporter_Innen, Polizist_Innen)! Und trotzdem durften sie geschützt marschieren. Der Weg wurde ihnen regelrecht freigeprügelt! Im Nachhinein heißt es dann aber, dass die Aggression erstmals von Seiten der Rechten ausging! Na was lernen wir daraus liebe Polizisten, liebe Behörden? Kommt uns das nicht bekannt vor?!

Am Abend wollte mensch sich dann nut noch in den Zug setzen und die müden Knochen ausruhen, doch weit gefehlt, denn irgendwie haben übereifrige Polizeibeamten ca. 60 – 70 ANs (unter ihnen auch Tino Müller – führender Kameradschaftsmann und NPD Landtagsabgeordnete ), welche gezielt in den Zug drangen und sich über alle Abteile verstreuten, was die anwesenden Polizisten aber nicht sonderlich störte, denn sie blieben draußen. Zusammen mit der Schaffnerin begann sich Sorge breit zu machen – zu recht. Kaum los gefahren, stürmten sie los. Mit dem Wut der Verzweiflung blockierten wir die Durchgangstür, so dass die Nazis nicht reinstürmen konnten. Mit dem Rückzug in die erste Klasse wägten wir uns in Sicherheit. Irrtum, denn ein anwesender Bürger wollte par tout nicht die Polizei rufen (als wenn die Nazis ihn nicht angegriffen hätten). Nur noch anwesende Polizist_Innen (sechs an der Zahl) und ein Polizeihund konnten schlimmeres verhinden, als sie uns in ein sicheres Abteil eskortierten.

Bericht eins bei Indymedia
Bericht zwei bei Indymedia

weitere Bilder & Berichte:
Bilder
Bilder
Bilder
Bilder
Bilder

Bericht
Bericht mit Fotos
Bericht mit Fotos

Der 1. Mai hat nicht nur in Hamburg, sondern auch in Nürnberg hat gezeigt: Nazis, verpisst euch! Der 1. Mai gehört uns! Polizeipräsident Glietsch (Berlin) ist ein Feigling, der andere in den Straßenkampf schickt und sich selber versteckt!

1. Mai – Straße frei, nieder mit Nazis & der Polizei!


2 Antworten auf “Tag der Arbeit – der 1. Mai”


  1. 1 Rotarmist 07. Mai 2008 um 22:17 Uhr

    Schöner Bericht! Am 7. Juni wollen die Herren der NPD es wieder im Osten bzw. in Neubrandenburg probieren. Hamburg war ersteinmal das warm-up für Neubrandenburg. Neubrandenburg muss Hamburg werden!!! Dann können die Nazis auch hierzulande endlich einpacken.

    Ich glaub mein Hobby wird so langsam zum Beruf. Revolutionär gegen Rechts! Gegen Staat, Kapital und Nazis- einfach irre :)

  1. 1 deine Polizei » Blog Archive » Re: die polizei hat leider in den meisten fällen keine ahnung - Polizei kämpft gegen rasanten Anstieg de… Pingback am 15. Mai 2008 um 8:06 Uhr
Die Kommentarfunktion wurde für diesen Beitrag deaktiviert.


Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien: